Wahl 2023 – Unsere Kandidat*innen

Simone Maaß, Elli Wolf, Anna Weber, Christian Feja (Foto: Marcus Rebmann)

Landtagswahl 2023 – Sonntag, 8. Oktober 2023

Bayern steht vor einer entscheidenden Wahl. Jetzt muss der richtige Weg eingeschlagen werden. Nach vielen Jahren des Stillstands und der „Ankündigungspolitik“ durch die Landesregierung gilt es die Kräfte zu sammeln, die Ärmel hochzukrempeln und die Probleme der Zukunft wirklich aktiv anzupacken. Unsere Herausforderungen sind vielfätig vom Artensterben und Klimawandel über Energiekrise bis hinzu wirtschaftlichen Abhängigkeiten. Unsere Freiheit, unser Wohlstand, unsere Sicherheit stehen unter Druck. Nie war es wichtiger als jetzt, auf einem stabilen Wertefundament zu stehen, Probleme klar zu benennen und zu handeln.

Ab Herbst 2023 wollen wir aus der Regierung heraus für unser schönes Bayern Verantwortung übernehmen. Jetzt ist die Zeit gekommen sich gemeinsam der Herausforderung entgegenzustellen. Wir GRÜNE wollen Teil einer Regierung sein, die Bayern zusammenschweißt, anstatt Zwietracht zu säen. Unternehmer*innen und Naturschützer*innen atmen dieselbe Luft, Bäuerinnen und Bauern und Verbraucherinnen und Verbraucher trinken dasselbe Wasser, Windkraftgegner brauchen genauso Strom wie die Befürworter. Aufgabe einer verantwortungsvollen Regierung ist es, zwischen ihnen zu vermitteln und die besten Lösungen zu finden, anstatt sie gegeneinander auszuspielen. Regieren bedeutet für uns Machen, nicht Runtermachen. Mit unseren Kandidat*innen Simone Maaß und Christian Feja sind wir gut gerüstet und nehmen die Herausforderung an!

Simone Maaß

Direktkandidatin für die Landtagswahl

Seit über drei Jahrzehnten kämpft Simone mit Leidenschaft und Überzeugung für die politische Veränderung. Schon im Jahre 1989 hat sie sich in der Frauenbewegung engagiert und ist seit 1993 Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen. Schon in Thüringen ist sie für eine demokratische Zukunft eingetreten und hat den Wandel aktiv mitgestaltet.
Ihre unerschütterliche Hingabe für Gerechtigkeit treibt sie stets an und sie übernimmt gerne Verantwortung, ohne dabei ihre Ziele aus den Augen zu verlieren. Durch ihre Souveränität bewahrt sie immer einen kühlen Kopf und erreicht gelassen ihre Ziele!

Wie ihre Vorbilder setzt Simone sich heute für Gleichstellung ein und möchte als Mitglied im Landtag für Bayern und insbesondere für ihren Stimmkreis viel bewirken. Gern organisiert sie verschiedene Veranstaltungen und ist bei Demonstrationen dabei. Als gut vernetzte Ambergerin mobilisiert sie kreative und soziale Menschen aus der Oberpfalz und kanalisiert deren Motivation in wegweisenden Aktionen.

Die Verkehrspolitik auch als lokales Thema liegt Simone besonders am Herzen und sie setzt sich für eine uneingeschränkte Entscheidungsfreiheit ein. Sie möchte, dass Menschen frei wählen können, ob sie sich mit dem Zug, Bus, Fahrrad, Auto oder zu Fuß fortbewegen. Hier sieht sie große Verbesserungspotentiale im Angebot und möchte diese so schnell wie möglich umsetzen.

Simones unerschöpfliche Energie für ihre Kämpfe holt sie sich jeden Morgen aus einer Tasse Tee und Yoga. Simone ist eine Inspiration und Vorbild für alle, die sich für eine gerechtere Welt einsetzen und zeigt, dass es möglich ist, Politik mit Integrität und anhaltendem Engagement zu gestalten.

Christian Feja

Listenkandidat für die Landtagswahl

Politik begleitete Christian schon seit seiner Kindheit. Er wuchs in einem Elternhaus auf, in dem Politik immer ein wichtiges Thema war; er war Aktivist in der Friedensbewegung und gab für diese im fränkischen Raum eine eigene Zeitung heraus; er war Personalrat an seiner ersten Wirkungsstätte, dem Simpert-Kraemer-Gymnasium in Krumbach. Seit 2014 intensiviert der Studiendirektor am Gregor-Mendel-Gymnasium in Amberg sein politisches Engagement und setzt sich im “bib – Verband der Beratungslehrkräfte in Bayern e.V.” für klare Strukturen im Bereich der Schulberatung ein. Seit 2018 ist er Vorsitzender des Verbandes, der in der bayerischen Bildungspolitik gut vernetzt ist. Im Jahr 2018 trat er „Bündnis90/Die Grünen” bei und 2020 wurde er der erste und bislang einzige grüne Stadtrat in Hirschau. Seine Motivation? Vorbild sein und der Stadt, die ihn gut aufgenommen hat, etwas zurückgeben; die Welt im Kleinen beeinflussen und den Stillen eine Stimme geben,

Eigentlich Franke, seit über 25 Jahren jedoch Oberpfälzer, ist er stolz auf seine neue Heimat und auf seine Mitbürger, die anderen Menschen stets mit Herzlichkeit und Offenheit begegnen.

Dass Christian sich besonders für eine moderne Bildungspolitik einsetzt, ist bei dem verbandspolitischen und beruflichen Hintergrund naheliegend. Ihm liegt das Wohl der Schüler und Lehrer der kommenden Generation am Herzen. Sein Traum: Eine Schule, in der Kindern nicht nur von Lehrern etwas gelehrt wird, sondern eine, in der Lehrer auch sicherstellen, dass die Schüler etwas gelernt haben. Wichtig ist ihm auch, dass die Bürgerinnen und Bürger der mittleren Generation nicht von der Sorge um die Kinder und Bedürfnisse der Senioren erdrückt werden. Hier braucht es kreative soziale Lösungsansätze.

Wichtige Themen sind für ihn auch die medizinische Versorgung auf dem Land, der Ausbau nachhaltiger Energien und einer Fahrradinfrastruktur, der allgegenwärtig Mangel an qualifizierten Arbeitskräften sowie der Ausbau eines modernen öffentlichen Personennahverkehrs, der  auch in Zukunft jedem ein erfülltes und unabhängiges Leben ermöglicht

Christian setzt sich ein für Offenheit, Transparenz und ein Miteinander. Für ihn steht die Zusammenarbeit auf  der lokalen Ebene im Vordergrund. Zusammenarbeit statt Selbstdarstellung und Ellenbogenmentalität. Mitdenken und Verstehen statt Besserwisserei. Willkommenskultur statt Wagenburgmentalität. Die Bürger mitzunehmen, statt sie auszugrenzen. Daher gibt es die “Zukunftswerkstatt Hirschau”, eine parteiübergreifende Initiative, in die sich interessierte Hirschau einbringen und ihre eigenen Ideen gemeinsam verwirklichen können. Christian hat diese Initiative mit anderen vorangetrieben und moderiert sie nun im Team.

Und seine Kernkompetenzen? Den Menschen zuhören und sie ernstnehmen, Prozesse  moderieren, motivieren, Ideen entwickeln, Mitstreiter suchen und dann die Ideen gemeinsam umsetzen.

Bezirkswahl 2023 – Sonntag, 8. Oktober 2023

Gleichzeitig mit der Landtagswahl finden 2023 auch wieder die Bezirkswahlen statt.

Was viele nicht wissen: In jedem bayerischen Regierungsbezirk gibt es ein eigenes direkt gewähltes Parlament: Das sind die Bezirkstage, die dritte kommunale Ebene in Bayern. Bei den letzten Wahlen 2018 waren wir GRÜNE sehr erfolgreich und stellen seitdem 41 Bezirksrät*innen in den sieben Bezirken. Die Bezirkstage sind die dritte kommunale Ebene in Bayern. Sie übernehmen viele wichtige Aufgaben, besonders in der Sozialpolitik aber auch in Sachen der Kultur und Heimat, Jugend, Umwelt und Europa. Wir GRÜNE prägen die Arbeit der Bezirke dabei mit unseren Werten und Überzeugungen. Wir setzen auf Inklusion und wollen alle Menschen mit unseren Hilfsangeboten erreichen: ob jung oder alt, ob geflüchtet oder in sozialen Schwierigkeiten, mit Behinderung oder ohne, mit einer psychischen oder körperlichen Erkrankung. Für genau diese Werte stehen unseren Kandidat*innen Elli Wolf und Anna Weber.

Elli Wolf

Direktkandidatin für die Bezirkstagswahl

Elli verkörpert Aktivismus und setzt ein klares Zeichen gegen Rechts. Seit ihrem Eintritt bei den Grünen im Jahr 2017 kämpft Elli auch auf politischer Ebene gegen Faschismus. Elli ist fest davon überzeugt, dass erkämpfte Freiheit verteidigt werden muss und möchte den gesellschaftlichen Rollback verhindern. Man darf nicht länger wegschauen, sondern muss selbst für die eigenen Werte einstehen. Dazu führt Elli gerne auch Demos an und stellt sich furchtlos in die erste Reihe gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung. Den Überblick behält Elli nicht nur politisch, sonder ist den Anwohnern auch als Kaminkehrerin bekannt und Vertritt dadurch auch die Interessen der Handwerkergesellschaft. Nah am Bürger kennt Elli die Frustration aus erster Hand und ruft dazu auf, den inneren Frust zu kanalisieren, in produktive Bahnen zu leiten und sich für die positive Veränderung einzusetzen.

Mit ihrer inspirierenden Art aktiviert Elli noch mehr Menschen aus ihrer Region, sich für Gleichberechtigung und positive Veränderung einzusetzen. Gemeinsam mit ihrer Gemeinde möchte sie ein starkes Statement setzen und gegen Ungerechtigkeit kämpfen. Dazu engagiert Elli sich bereits als Kreisrätin in Amberg Sulzbach und ist Mitglied in verschiedenen diversen Initiativen, in denen sie sich für den Naturschutz, die Religions- und Meinungsfreiheit sowie Diversität auf jeglicher Ebene einsetzt.

Als Tierhalterin von Katzen und Mitglied beim Vogelschutz setzt Elli sich auch für das Wohl und den Schutz der Tiere ein. Ihre Samtpfoten geben ihr auch etwas zurück – tägliche Freude. Denn wer liebt es nicht durch schnurren oder auch wilde Eskapaden geweckt zu werden, denn so oder so ist es dann erstmal Zeit für Kaffee und der Tag kann erobert werden.

Elli kämpft für Freiheit und Gleichberechtigung und ist allen ein Vorbild, die eine Welt schaffen wollen in der wir alle willkommen sind.

Anna Weber

Listenkandidatin für die Bezirkstagswahl

Anna Weber promoviert aktuell in der deutschen Literaturwissenschaft, unterrichtet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität und ist auch als Übersetzerin tätig. Als Erst-Akademikerin sind ihr Bildungschancen für alle Menschen unabhängig vom persönlichen Hintergrund ein großes Anliegen. Seit ihrem Studienbeginn 2016 ist sie aus diesem Grund auch in Freiwilligenprojekten für Geflüchtete aktiv, sowie als Sprachkursleiterin. In mehreren Studienjahren in England erlebte sie im Zusammenhang mit dem Projekt Brexit, welche Auswirkungen politische Entscheidungen für den Alltag und die Chancen gerade junger Menschen nach sich ziehen können. Nach einem Praktikum in Indien im Jahr 2020, wo sie extreme Wetterereignisse und Wasserknappheit hautnah miterlebte, wurde sie ungeduldig in Bezug auf die Klimapolitik der damaligen Bundesregierung und setzt sich seitdem auch für umweltpolitische Ziele ein. Im Jahr 2020 trat sie den Grünen bei, um ihr politisches Engagement zu vertiefen.

Als Vertreterin der jungen Generationen möchte Anna gerne in den Bezirkstag einziehen und dort auf die Herausforderungen für die nächsten Generationen aufmerksam machen. Sie möchte dabei auch mehr junge Menschen zum Engagement motivieren. Dabei ist ihr besonders wichtig, dass Gremien diverser besetzt werden und alle Menschen gleichwertig vertreten sind.

Und wie startet Anna in den Tag? Mit einer guten Lektüre und einem erfrischenden Morgenlauf. Anna setzt sich mit voller Entschlossenheit für ihre Ziele ein, sie ist ein Vorbild für alle, die den Drang zur Veränderung spüren und aktiv werden wollen.